Am diesjährigen Volkstrauertag versammelten sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger unter anderem am Mahnmal auf dem Friedhof in Garstedt, um gemeinsam der Opfer von Krieg und Gewalt zu gedenken. Die Veranstaltung wurde von einer eindrucksvollen Rede der Stadtpräsidentin Petra Müller-Schönemann (CDU) geprägt, die die Bedeutung dieses Tages eindrucksvoll in den Mittelpunkt stellte.
„Der Volkstrauertag ist ein Tag der Stille – ein Tag, an dem wir zurückblicken, aber gleichermaßen auch nach vorn schauen“, eröffnete Müller-Schönemann ihre Ansprache und erinnerte daran, wie wichtig es sei, die Lehren aus der Geschichte wachzuhalten. Besonders hob sie hervor, dass Frieden eine Verantwortung sei, die nie selbstverständlich werden dürfe:
„Wir setzen heute gemeinschaftlich ein Zeichen für die Würde eines jeden Menschen – gegen Gewalt und Verachtung.“
Die Stadtpräsidentin gedachte den Millionen Opfern der Weltkriege, den zivilen Opfern von Bombardierungen und den Menschen, die durch Diktatur, Verfolgung, Vertreibung und Flucht ihre Heimat verloren haben. Zugleich richtete sie den Blick auf die Gegenwart – auf weltweite Konflikte, Terror, Unterdrückung und die Zerbrechlichkeit des Friedens, die uns täglich vor Augen geführt werde.
Ergänzt wurde die Veranstaltung durch eine bewegende Rede von Pastor Martin Lorenz aus der Kirchengemeinde Garstedt. Seine Worte über Verantwortung, Mitmenschlichkeit und die Kraft des Zusammenhalts verliehen der Gedenkfeier eine besonders emotionale Tiefe.
Ein weiterer Schwerpunkt der Ansprache der Stadtpräsidentin war das Jubiläum der Bundeswehr, die in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen begeht. Sie erinnerte daran, dass die Gründung der Bundeswehr von Beginn an unter dem Leitgedanken „Nie wieder!“ stand – ein Versprechen an Frieden, Freiheit und die Werte unserer Demokratie.
Die Veranstaltung machte deutlich, dass das Gedenken am Volkstrauertag nicht nur Rückblick ist, sondern ein Auftrag für die Zukunft. Ein Auftrag, sich entschieden gegen Extremismus, Hass und Menschenfeindlichkeit zu stellen – und für ein friedliches, demokratisches Miteinander einzustehen.
Der CDU-Ortsverband und die CDU-Fraktion Norderstedt waren mit vielen Mitgliedern bei den vier Gedenkveranstaltungen in der Stadt vertreten. In Garstedt nahmen unter anderem der Ortsvorsitzende Thorsten Borchers sowie Patrick Seidel mit seiner Frau Caroline Seidel teil. Sie danken allen Teilnehmenden und insbesondere Petra Müller-Schönemann für ihre eindrucksvollen Worte, die Mut machen und Orientierung geben. Gemeinsam wollen wir die Hoffnung auf eine friedliche Zukunft stärken.